Aktuelle Pressemitteilungen Foto: A. Zelck / DRKS
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Ansprechpartner

Herr
Timo Schneider

Dannenfelserstr. 40 a
67292 Kirchheimbolanden

Tel: 06352 4007-0
t.schneider@drk-kv-donnersberg.de

Menschenhandel und Zwangsprostitution

ROCKENHAUSEN. Anlässlich der der Interkulturellen Woche im Donnersbergkreis haben der DRK Kreisverband Donnersberg in Kooperation mit dem Frauenhaus Donnersberg, dem Verein Frauen helfen Frauen und Frauen im Café Komm eine Vortragsveranstaltung im Café Komm in Rockenhausen organisiert.

„Prostitution gehört in Deutschland zur Realität. In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder Frauen, die durch Zwangslagen, seit es Armut oder Gewalt, in die Prostitution gezwungen wurden.“ erläuterte Timo Schneider, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes den Hintergrund des Engagements des Roten Kreuzes bei diesem Thema. „Die sehr wertvolle Beratungsarbeit von SOLWODI, ist für uns im Donnersbergkreis eine große Unterstützung für die wir sehr Dankbar sind.“ ergänzte Luise Busch, vom Verein Frauen helfen Frauen Donnersbergkreis, welcher Träger des Frauenhaus Donnersberg ist.

Regine Noll, Beraterin in der Mainzer Beratungsstelle von SOLWODI (SOLidarity with WOmen in DIstress/ Solidarität mit Frauen in Not) hat an diesem Abend aus Ihrer Beratungspraxis berichtet. Dabei stelle Sie verschiedene Schicksale von Frauen vor, die durch Menschenhandel von organisierter Kriminalität in Zwangsprostitution getrieben wurden und einen Ausweg schafften.

SOLWODI richtet sich an betroffene Frauen, die in Notsituationen Hilfe brauchen. Die Organisation hilft in den Bereichen Sextourismus, Heiratshandel und Menschenhandel.

Dieses Problem gibt es nicht nur in den Schwellenländern, sondern auch vor Ort in Deutschland. SOLWODI wurde 1987 in Deutschland gegründet. Frau Dr. Lea Ackermann, die diese Organisation ins Leben berufen hat, viel auf, dass immer mehr ausländische Frauen, Probleme in Deutschland haben und wollte helfen.

Noll stellte u.a. das Nordische Modell als Beispielhaft für den Schutz vor Zwangsprostitution vor. In diesem Modell, das nicht nur in Nordeuropa, sondern u.a. auch in Frankreich oder Kanda angewandt wird, wird neben Präventionsarbeit und qualifizierte Begleitungsprogramme zum Austieg aus der Prostitution die Förderung und der Kauf von sexuellen Handlungen kriminalisiert..

Alleborn DRK Ehrenmitglied

ALSENZ. Dieter Alleborn wurde vom DRK Ortsverein Alsenz zum Ehrenmitglied ernannt. „Das große Engagment und dern Einsatz von Dieter für das DRK sucht seinesgleichen. Es ist Beispielhaft.“ begründete Thomas Laubenstein die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

Alleborn, der über 25 Jahre in verschiedenen Funktionen im Vereinsvorstand tätig war, die meiste Zeit als Schatzmeister, war vor allem auch im Bereich der Blutspenden und der Wohlfahrtsarbeit des Roten Kreuzes aktiv bis es vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen kürzer getreten ist und die Aufgaben anderen überlassen hat.

Die Ehrung wurde von Thomas Laubenstein und Timo Schneider, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes, durchgeführt.

Bild (v.l.n.r.): Timo Schneider, Dieter Alleborn, Thomas Laubenstein

Welt-Erste-Hilfe-Tag 2018

DRK empfiehlt: Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre erneuern

„Mehr als 1,7 Millionen Menschen hat das Deutsche Rote Kreuz im vergangenen Jahr in Erster Hilfe ausgebildet. Der DRK Kreisverband hat in 2017 allein fast 5.000 Menschen in Erster-Hilfe ausgebildet „Die Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten möglichst alle zwei Jahre aufgefrischt werden“, sagt DRK-Kreisverbandsarzt und Ausbildungsbeauftragter Tobias Diehl anlässlich des diesjährigen Welt-Erste-Hilfe-Tages am 8. September 2018. „Das Rote Kreuz hat für jede Ausgangssituation den richtigen Kurs. Bei uns kann jeder helfen lernen.“

Der Erste-Hilfe-Tag 2018 steht ganz im Zeichen der Erste-Hilfe-Ausbildung für Verkehrsteilnehmer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2017 nahezu 400.000 Personen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt. 3.177 Menschen überlebten den Unfall nicht. „Bei rechtzeitigen und richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen könnten zehn Prozent der Unfalltoten gerettet werden“, sagt Diehl. „Bei vielen Autofahrern ist jedoch der Kurs so alt wie ihr Führerschein. Daher appellieren wir an die Verkehrsteilnehmer, ihre Kenntnisse aufzufrischen und einen Kurs zu besuchen. Vergessen Sie nicht, dass auch Sie in Situationen kommen können, in der Sie auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind“, sagt Diehl und gibt Verkehrsteilnehmern weitere Tipps zur Ersten Hilfe: „Prüfen Sie regelmäßig, ob der Inhalt Ihres Verbandkastens noch verwendbar ist und erneuern Sie rasch verbrauchtes Material! Für Fahrradfahrer gibt es im Fachhandel spezielle Verbandtaschen. Diese sind zwar nicht vorgeschrieben, aber gerade bei kleinen und großen Fahrradunfällen extrem hilfreich.“

Der Internationale Tag der Ersten Hilfe wird weltweit jeweils am zweiten Sonnabend im September begangen (2018 ist das der 8. September.).

Rotkreuz-Kurs-Angebote unter: www.drk-kreisverband-donnersberg.de und weitere Infos  unter (06352) 4007-0 oder info@drk-kv-donnersberg.de